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Aktuelle Analyse:
8% Dividende: Hier steigen Großinvestoren jetzt ein

Mit 457 Milliarden US-Dollar an Assets under Management ist Blackstone einer der bedeutendsten US- Vermögensverwalter.
Neben dem Eigenhandel und Private Equity bietet das Unternehmen auch Kapitalmarktdienstleistungen für Pensionsfonds, Staatsfonds sowie institutionelle und private Anleger an.

Die Analyse zu Blackstone erscheint im Zuge des Leitartikels:
Wo sehen Großinvestoren das größte Potenzial und wo droht Gefahr?

Siegeszug

Blackstone ist eine Erfolgsgeschichte. Seit 2010 konnte der Umsatz von 1,77 auf 7,11 Mrd. USD gesteigert werden.
Das Ergebnis kletterte im selben Zeitraum von 1,26 auf 2,81 USD je Aktie. Trotz der Tatsache, dass man seit jeher quasi den kompletten Gewinn ausschüttet und eine Tochter abgespalten und an die Börse gebracht hat.  (Die kostenlos an die Blackstone-Aktionäre ausgeschütteten Papiere wären derzeit übrigens mehr als 10 USD pro Blackstone-Aktie wert!)

Das Unternehmen scheint quasi keinerlei Kapital zu benötigen, um zu wachsen. Die Investitionen der letzten zehn Jahre summieren sich auf weniger als 400 Mio. USD. Dieser Umstand ist mehr als erstaunlich.

Mit minimalem Kapitaleinsatz ist Blackstone zum weltweit führenden „Alternative Asset Manager“ aufgestiegen.

Gemessen am verwalteten Vermögen ist man doppelt so groß wie die Nummer zwei. Darüber hinaus ist man sehr viel besser diversifiziert als die Konkurrenz, die sich im Normalfall nur in einem Sektor bewegt. Die vier Bereiche Immobilien, Private Equity, Kredite sowie der Hedgefonds machen bei Blackstone aber jeweils über 20% des Geschäfts aus.

Dadurch hat man sich unabhängig von einzelnen Marktentwicklungen gemacht.

Fundamentale Bewertung

Das Geschäft hat also eine ganze Reihe wünschenswerter Eigenschaften. Dennoch läuft die Aktie seit der Abspaltung von PJT im Jahr 2015 weitgehend seitwärts.

In diesem Zeitraum sind Umsatz und Gewinn allerdings um mehr als 50% gestiegen. Die Dividende hat sich mehr als verdoppelt und die Quartalszahlen lagen zuletzt durchweg über den Erwartungen.

Offensichtlich ist die Aktie dadurch deutlich günstiger geworden. Im nahezu abgeschlossenen Geschäftsjahr kommt Blackstone auf eine P/E von 10,4. Dieser Wert dürfte 2019 auf 9,4 fallen. Die Dividendenrendite ist mit 8,2% außerordentlich hoch.

Bei einem Gewinnwachstum von über 10% scheint die Aktie attraktiv bewertet zu sein. In der Vergangenheit lag die P/E meistens zwischen 11 und 13. Es wäre also durchaus Luft nach oben.

Zu diesem Schluss scheinen auch eine ganze Reihe von Valueinvestoren gekommen zu sein. Markel, Bill Miller, Maverick Capital und Ariel Focus haben ihre Positionen im letzten Quartal deutlich aufgestockt.

Zuletzt war die Aktie 2011 ähnlich günstig. Wäre man damals eingestiegen, hätte man bis heute eine Rendite von mehr als 25% pro Jahr verbuchen können.

Charttechnik

Derzeit notiert die Aktie direkt am Support bei 31 USD. Hier wurde Blackstone seit Mitte letzten Jahres immer wieder aufgefangen. Gelingt es auch dieses Mal, läge das erste Kursziel auf der Oberseite bei 35 USD.

Unterhalb von 31 USD muss hingegen mit einer Ausdehnung der Korrektur in Richtung 20 USD gerechnet werden. Noch tiefere Kurse sind nach dem aktuellen Stand unwahrscheinlich.

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