Börsenblick

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Aktienanalyse:
Axel Springer: Obacht!

Aktuelle Analyse der Axel Springer Aktie

Nötig hätte man es ja, so eine super-solvente Beteiligungsgesellschaft im Rücken zu haben, die zwar einerseits mitredet, was den Unternehmenskurs angeht, andererseits aber genug Geld beisteuern könnte, um diesen Kurs in Richtung Wachstum auszurichten. Die Aktie des Axel Springer-Konzerns beschrieb nicht ohne Grund das Bild eines wellenförmigen, aber doch steten Abstiegs mit jeweils tieferen Zwischenhochs. Anfang März enttäuschte die Umsatzprognose für das Jahr 2019, Anfang Mai führte das Ergebnis des ersten Quartals zu Abgabedruck. Und jetzt das: ein Plus von gut 22 Prozent! Die Aktie eröffnete schon 17,2 Prozent über dem Schlusskurs des Mittwochs und stieg weiter, über die 200-Tage-Linie hinaus, mit der die Aktie zuletzt im Juli 2018 Tuchfühlung hatte. Grund: Springer verhandelt mit der großen US-Beteiligungsgesellschaft Kohlberg, Kravis & Roberts, kurz KKR, über eine Beteiligung. Und zwar dergestalt, dass KKR den freien Aktionären ein Angebot für ihre ausstehenden Aktien machen würde, so die letzten Meldungen. Das klingt nach Geldsegen … oder?

Expertenmeinung: Obacht! Der aktuelle Stand per Donnerstagabend ist, dass KKR ein solches Angebot unterbreiten wird. Aber die Verhandlungen sind weder abgeschlossen noch ist absehbar, wie hoch dieses Angebot sein würde. Und es gibt bislang keinen Grund anzunehmen, dass diese Verhandlungen einen zweiten potenziellen Teilhaber auf den Plan rufen und dadurch ein Bieterwettstreit um die freien Aktien entstehen würde. Der Gedanke, dass KKR zwangsläufig einen Kurs über dem letzten Börsenkurs wählen müsste, ist nicht richtig. Es wäre absurd, auf einmal zehn oder zwanzig Prozent mehr für eine Beteiligung zu zahlen (die noch keineswegs sicher ist, das sei wiederholt), nur weil die Trader die Aktie im Vorfeld eines Angebots senkrecht nach oben getrieben haben. Hier einzusteigen, ist daher ein Risiko, das nicht eingrenzbar ist. Vielleicht würde ein solches Angebot, wenn es denn kommt, höher liegen, aber vielleicht eben auch nicht. Und sollten diese Verhandlungen nicht zum Ziel führen, was ja ebenso wenig auszuschließen wäre, könnte die Springer-Aktie sogar blitzschnell dort wieder landen, wo sie herkam, daher ist dieser Kurssprung mit Vorsicht zu genießen!

Chart vom 30.05.2019, Kurs 55,10 Euro, Kürzel SPR | LYNX Aktientipps

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