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Aktuelle Analyse:
Aurubis: Ein Kursrutsch, der ins Gesamtbild passt

Das Minus von 13,18 Prozent, das die Aktie des Kupferproduzenten Aurubis am Montag hinnehmen musste, war gewaltig. Aber es war eines, das charttechnisch orientierten Tradern nur ein erfreutes Lächeln auf die Lippen zaubern konnte. Wenn man sich den Chart ansieht, kann man nur konstatieren: Hier hätte man auch vorher schon auf der Short-Seite gestanden. Denn ob Chart- oder Markttechnik, die Vorgaben lauteten in beiden Bereichen klar „abwärts“.

Dieser Abstieg wurde am Montag zwar intensiviert. Aber schon im September und Oktober hatte es zwei vergleichbare Abwärtsimpulse gegeben. Und nach einer breit angelegten, vollendeten Toppbildung, innerhalb eines bestätigten Abwärtstrends, der wiederum in sich noch einmal einen steileren Abwärtstrend aufweist, hätte man auf dünnen Beinen gestanden, wäre man hier Long gewesen: Das wäre dann ein Kauf aus dem Bauch heraus gewesen.

Vorhersehbar war dieses markante, gestrige Minus nicht, denn es basierte auf einer Gewinnwarnung, die, keine vier Wochen nach der letzten Quartalsbilanz, überraschen musste. Aber diese Meldung, dass der operative Gewinn im gerade erst angelaufenen Geschäftsjahr 2018/2019 niedriger ausfallen werde als der des Vorjahres, kann dazu beitragen, dass diese zumindest für die Bären positive Entwicklung noch nicht vorbei ist, die Aktie noch Luft nach unten hätte, denn:

Expertenmeinung: Jetzt bereits zu avisieren, dass der operative Gewinn fünf bis fünfzehn Prozent unter dem des Geschäftsjahres 2017/2018 liegen könnte, ist bemerkenswert. Vor allem, weil das seitens Aurubis auf unerwartete Produktionsausfälle an drei Standorten des Kupferproduzenten zurückgeführt wird. In der letzten Quartalsbilanz, die am 1. November auf den Tisch kam, wurde noch von „kleineren, ungeplanten Wartungsstillständen“ gesprochen.

Immer, wenn die Anleger den Eindruck gewinnen, dass da vielleicht mehr schieflaufen könnte als bislang bekannt, weil es wirkt, als würden unangenehme Aspekte scheibchenweise verkündet (ob der Eindruck täuscht, ist für die Akteure ja erst einmal nicht zu ermessen), kann das höchst unangenehm werden. OSRAM oder K+S sind Fälle, in denen Aktien vor allem aufgrund der Verunsicherung der Akteure erheblich fielen. Hier darauf zu setzen, dass es sich um einen finalen Selloff handelt und Aurubis jetzt einen Boden finden wird, wäre daher verwegen. Es wäre durchaus möglich, dass sich eine solche Bodenbildung erst im Bereich der Aufwärts-Wendepunkte des Jahres 2016 in der Zone zwischen 36,60 und 40,40 Euro abspielen wird.

Chart vom 26.11.2018, Kurs 45,82 Euro, Kürzel NDA | LYNX Online Broker

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