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Aktienanalyse:
Adobe: An der letzten Hürde

Aktuelle Analyse der Adobe Aktie

Bevor der allgemeine Ausverkauf im Februar begann, hatte die Aktie des Software-Unternehmens Adobe einen neuen Verlaufsrekord von 386,75 US-Dollar erreicht. Das war am 20. Februar. Zeitweise rutschte der Kurs bis 255 US-Dollar ab, aber drei Monate nach diesem Rekordhoch klopft die Aktie bereits wieder an diese bisherige Bestmarke, hatte diese am Freitag bis auf 23 Cent erreicht. Auf Schlusskursbasis gerechnet hat die Aktie sogar schon ein neues Hoch erreicht, bezogen auf die Intraday-Kurse fehlt jetzt nur noch eine Winzigkeit. Geht Adobe über diese letzte Hürde?

Die Chancen stehen gut. Denn die Annahme, dass das Unternehmen von den Folgen des weltweiten „Lockdown“ kaum oder gar nicht betroffen ist, wäre begründbar. Adobes Produkte wie Photoshop, Acrobat oder Flash könnten durch den gestiegenen Anteil an im Home Office arbeitenden Personen verstärkt nachgefragt werden. Und die daraus resultierenden Lizenzeinnahmen könnten auf höherem Niveau verbleiben, weil nicht wenige große Unternehmen mitgeteilt haben, dass viele ihrer Mitarbeiter auch mittelfristig von zu Hause aus arbeiten können. Den Beweis bleibt Adobe zwar noch schuldig, weil die Ergebnisse des laufenden Quartals erst am 11. Juni erwartet werden. Aber für das bullische Lager ist das ja nur von Vorteil, denn:

Expertenmeinung: Da gilt natürlich, dass die optimistischen Erwartungen deutlich gestiegener Gewinne so lange „richtig“ sind, bis man den Bullen das Gegenteil beweist. Damit hätte man bis Juni noch freie Bahn. Der Zeitpunkt der Bilanz ist dabei ungewöhnlich, das liegt daran, dass das Geschäftsjahr bei Adobe Inc. um einen Monat nach vorne versetzt ist, so dass das zweite Quartal hier Ende Mai und nicht Ende Juni zu Ende geht. Was auch bedeutet, dass die am 12. März vorgelegten Zahlen zum ersten Quartal keinen Anhalt geben können, wie sich Adobe im Zuge des „Lockdown“ geschlagen hat, weil das Quartal Ende Februar und damit (ausgenommen China) vor den umfassenden Einschränkungen endete. Aber:

Die Aktie läuft derzeit wie auf Schienen höher. Es wäre eher überraschend, wenn Adobe ausgerechnet an dieser letzten charttechnischen Hürde nachhaltig abdrehen würde, nachdem der Lauf des Kurses dorthin keinerlei Indizien zeigte, dass den Käufern Zuversicht und/oder Kapital ausgegangen wären. Zur Long-Seite gäbe es somit derzeit keine Alternative, nur sollte man darauf achten, sich konsequent unterhalb des mit der Aktie mitlaufenden, doppelten Leitstrahls in Form der März-Aufwärtstrendlinie und der momentan deckungsgleich mit dieser verlaufenden 20-Tage-Linie, derzeit bei 361 US-Dollar, mit Stoppkursen abzusichern.

Adobe Aktie Chart vom 22.05.2020, Kurs 385,26 US-Dollar, Kürzel ADBE | Online Broker LYNX

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