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Aktuelle Analyse:
Adobe: Cash rules everything around me

Adobe Systems ist der führende Anbieter von Software zur Bearbeitung digitaler Inhalte. Die bekanntesten Produkte sind sicherlich der Acrobat Reader und die dazugehörigen PDF-Dateien.

Darüber hinaus gehören auch Photoshop, Lightrooom, InDesign, Flash, Shockwave, Director, Creative Suite, Dreamweaver und VoCo zum Unternehmen.

Die Cloud machts möglich

In dunkler Vergangenheit verkaufte Adobe seine Programme noch ganz regulär zu einem festen Preis. Für Photoshop und andere Produkte waren dann aber auch schnell hunderte von Dollar fällig.

Die Produkte waren schon immer gut und wer sich erst in derart komplexe Programme eingearbeitet hat, bleibt auch dabei. Der Preis stellte aber eine enorme Hürde dar.

Die beste Entscheidung, die Adobe jemals getroffen hat, war daher wohl die Umstellung auf ein Abo-Modell. Die Hürde ist weg, man erreicht deutlich mehr Kunden und es fließt monatlich Geld in Kasse.

Da inzwischen alle Anwendungen bequem über die Cloud abgewickelt werden können, sind gleichzeitig die Kosten gesunken. Das Unternehmen ist zu einer Cashcow geworden.

Ausblick und fundamentale Bewertung

Das Wachstum hat sich dadurch deutlich beschleunigt. Bis 2014 stagnierte der Umsatz jahrelang, seitdem ging es von 4,15 auf 7,30 Mrd. USD aufwärts.

Der Gewinn kletterte im selben Zeitraum von 1,29 auf 4,31 USD je Aktie.

Das Geschäftsjahr von Adobe endet im November und daher liegen bereits vorläufige Zahlen vor. Es ist keine große Überraschung, dass Adobe nahtlos an die positive Entwicklung anknüpfen konnte.
Der Umsatz ist um 23% auf 9,03 Mrd. USD gestiegen. Der Gewinn legte noch stärker zu und kletterte um 57% auf 6,76 USD je Aktie.

Der Ausblick ist nicht weniger überzeugend. In den kommenden Jahren wird ein Gewinnwachstum von 20%. p.a. erwartet. Beim freien Cashflow sieht es wohl noch besser aus.

Adobe kommt dementsprechend auf eine P/E von 33,3 und eine forward P/E von 29.

Die Aktie geht also nicht als klassisches Schnäppchen durch. Im Verhältnis zum Wachstum kann man diese Bewertung aber rechtfertigen und sie liegt deutlich unter dem Durchschnittswert der letzten fünf Jahre von 40.

Die Produkte von Adobe sind in vielen Bereichen de-facto zum Standard geworden und generieren durch das Abo-Modell stetige Einnahmen und Gewinne. Dieser Trend dürfte sich auf unabsehbare Zeit fortsetzen.

Was sagt der Chart?

Adobe ist ein langfristiger Outperformer und der Chart ist klar bullisch. Zuletzt hat die Aktie scharf korrigiert, hielt sich aber besser als der Markt und zeigt bullische Divergenzen. Während der S&P 500 neue Tiefs markierte, konnte Adobe die Unterstützung bei 204 USD erneut halten.

Antizyklische Käufe bieten sich bei 204 und 186 USD an. Prozyklische Signale ergeben sich hingegen oberhalb von 231 USD.

Chart vom 28.12.2018 Kurs: 225 Kürzel: ADBE - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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