Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
AbbVie hört sich an wie eine Wunschliste

AbbVie ist ein weltweit tätiger Pharmakonzern, der sich vor auf schwere Krankheiten spezialisiert hat. Zu den wichtigsten Forschungsgebieten zählen Hepatitis, Krebs, Immun-, Nieren- sowie Nervenerkrankungen.
Der Konzern gehört zu den in der Forschung erfolgreichsten Pharmaunternehmen überhaupt und erwirtschaftet mit über 35 zugelassenen Medikamenten nahezu 30 Mrd. USD an Umsatz. Darunter Humira, das weltweit umsatzstärkste Medikament überhaupt.
Die Pipeline ist nicht weniger beeindruckend, derzeit befinden sich 20 Studien in Phase 3 oder im Genehmigungsprozess.

Auf allen Ebenen überzeugend

Die erfolgreichen Forschungsinitiativen schlagen sich ganz offensichtlich auch in den operativen Zahlen nieder. Seit der Abspaltung von Abbot Labs und dem eigenständigen Börsengang 2013 stieg der Umsatz von 18,8 auf 28,2 Mrd. USD und das Ergebnis von 3,14 auf 5,60 USD je Aktie. Die Entwicklung entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 11 und 15%. Es ist daher kaum verwunderlich, dass der Wert trotz der allgemeinen Schwäche im Pharmasektor zu den Outperformern gehört.

Aktienrückkäufe und Prognose angehoben

Vor wenigen Wochen hat AbbVie Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2018 vorgelegt.
Der Gewinn je Aktie lag mit 1,87 über den Erwartungen von 1,80 USD. Der Umsatz übertraf mit 7,93 Mrd. die Analystenschätzungen von 7,70 Mrd. USD ebenfalls deutlich.

Im Zuge der starken Entwicklung erhöhte Abbvie die Prognose für das Gesamtjahr, nachdem auch schon in den beiden Vorquartalen angehoben wurde.
Der Gewinn soll nun voraussichtlich bei 7,66 – 7,76 USD je Aktie liegen, bisher wurden 7,33 – 7,43 USD erwartet.

Da die Kurse zuvor dennoch deutlich nachgegeben hatten, beschloss der Vorstand beschleunigte Aktienrückkäufe mit einem Volumen von 7,5 Mrd. USD und erwarb kurzerhand rund 4,5% aller ausstehenden Papiere. Darüber hinaus stehen weitere 2,5 Mrd. USD für reguläre Rückkäufe zur Verfügung.

AbbVie kommt somit auf eine P/E von 17,7 und eine forward P/E von 12,8. Das prognostizierte Gewinnwachstum liegt jedoch bei 14-16%. Nach der Faustregel von Starinvestor Peter Lynch haben wir es hier also mit einer attraktiven Bewertung zu tun, da das Gewinnwachstum im Bereich der P/E liegt. Die Zahlen zum freien Cashflow stützen diese These. Darüber hinaus werden die Aktionäre des Aristokraten mit einer üppigen und dennoch gut finanzierten Dividendenrendite von rund 3,9% belohnt. AbbVie versteht es, auch in diesem Bereich zu glänzen.
Aus fundamentaler Sicht scheint die Aktie attraktiv bewertet zu sein.

Charttechnischer Ausblick

Die Aktie von AbbVie gehört trotz der Schwäche des Pharmasektors zu den Outperformern. Die jüngste Korrektur könnte sich in Anbetracht der fundamentalen Entwicklung als Gelegenheit herausstellen.
Gelingt nahe der Unterstützung bei 98,00 USD eine Trendwende, besteht direktes Aufwärtspotenzial bis 106,00 USD. Darüber wäre der weg frei in Richtung Allzeithoch.

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